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Prof. Dr. Steven Johnson

Licht als Werkzeug zur Kontrolle von atomaren Strukturen in Festörpern

Donnerstag 15. Oktober 2015, um 19:30 Uhr
ETH Hauptgebäude Hörsaal HG G5, Rämistrasse 101

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Bits können durch Wärme geflippt werden (Quelle: dailymail.uk)

Viele Anwendungen der Festkörperphysik basieren auf einer dynamischen und reversiblen Veränderung der verschiedenen Materialeigenschaften. Ein Beispiel ist die Dateispeicherung mit FRAM (Ferroelectric Random Access Memory), wo die Information durch die Orientierung der elektrischen Polarisierung in einem ferroelektrischen Material gespeichert ist. Um ein “Bit” zu schreiben, muss man die Orientierung um 180 Grad kehren.

Heutige Technologien brauchen ungefähr 1 Nanosekunde für solche Neuorientierungen, obwohl die fundamentale Zeitskala für die zugrundeliegenden atomaren Vibrationen 1000 mal schneller sind. Ist es möglich solche Neuorientierungen auf diese Zeitskala zu bringen?

Ultrakurze Lichtpulse bieten eine Möglichkeit, um solche schnellen Strukturveränderungen zu realisieren. In Kombination mit neuen ultraschnellen Röntgenquellen können wir schon grosse, kohärente Schwingungen in atomaren Koordinaten und magnetischen Momenten stimulieren. In diesem Vortrag präsentiere ich einige Beispiele und dis- kutiere über potentielle Methoden, ferroelektrische und multiferroische Domänen zu kontrollieren.

Web: www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2097748/New-hard-drive-technology-hundreds-times-faster--allow-drives-record-terabytes-data-second.html


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