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Dr. Eros Pedroni

30 Jahre Protonentherapie am PSI

Donnerstag 9. Oktober 2014, um 19:30 Uhr
ETH HauptgebÀude Hörsaal HG G5, RÀmistrasse 101

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Geladene Teilchen wie Protonen haben eine definierte Reichweite in Materie und deponieren den Grossteil ihrer kinetischen Energie in einem kleinen Bereich.

Tumorbehandlungen mit geladenen Teilchen ermöglichen eine hohe therapeutische Wirkung bei minimaler Belastung fĂŒr das gesunde Gewebe.

Das bahnbrechende Design des PSI (damals SIN) anfangs der 80er Jahre basierte auf supraleitenden Magneten und Pionen-Strahlen. Da Pionen aber nicht die erwartete therapeutische Wirkung zeigen, wurde das Projekt durch die klinisch besser geeignete Protonentherapie abgelöst, welche heute die beste Alternative zur konventionellen Röntgenbestrahlung darstellt.

Mit der Gantry1 wurde 1996 weltweit erstmals ‚Dynamic Pencil Beam Scanning‘ als schnelle und hoch prĂ€zise Methode entwickelt. Seither wurden ca. 900 Patienten behandelt. Mit der Gantry2 steht seit 2013 eine weiterentwickelte Anlage im klinischen Betrieb.

Die Nachteile der Protonentherapie liegen bei den hohen Investitionskosten fĂŒr die Anlagen. Aufgrund der klinischen Erfolge nimmt deren Anzahl aber rapide zu und kommerzielle Lösungen sind verfĂŒgbar.

Die PrÀsentation wird auf die aktuellen Herausforderungen eingehen: neuartige Technologien zur Behandlung von beweglichen Tumoren und die Reduktion der Kosten.


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