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Physikalische Gesellschaft Zürich
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Prof. Dr. Peter W. Egolf
Haute cole d'Ingnierie et de Gestion du Canton de Vaud (HEIG-VD), Yverdon

Der magnetokalorische Effekt bei Raumtemperatur

Donnerstag 2. November 2006, um 19:30 Uhr
ETH Hauptgebude Hrsaal HG F5, Rmistrasse 101

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Magnetischen Khlung (Quelle: Wikipedia)

Emil Gabriel Warburg (1846-1931) entdeckte 1881 den magnetokalorischen Effekt.

Es waren dann P. Debye und W. F. Giauque, die dafr eine Anwendung in der Tieftemperaturphysik entwickelten um mit paramagnetischen Salzen Proben zu experimentellen Zwecken in den Milli-Kelvin-Bereich abzukhlen.

Im Jahre 1997 publizierten V.K. Pecharsky und K.A. Gschneidner Jr. in Physical Review Letters ber eine neue Gruppe von Materialien, welche Gadolinium enthalten und einen "Giant magneto-caloric effect" bei Raumtemperatur aufweisen. Die auf diesen Materialien basierende Technologie lsst heute die berechtigte Annahme zu, dass neuartige Kltemaschinen und Wrmepumpen entwickelt werden knnen, welche keine konventionellen Kltemittel mehr enthalten werden.

Patenten von Tesla und Edison folgend werden auch Transformationen von Niedertemperatur-Wrme in Elektrizitt damit mglich sein. Basierend auf einem Ansatz von Landau und Lifshitz werden die Thermodynamik solcher magnetischer Systeme und der Stand der Technik ausfhrlich erlutert werden.

E-Mail: peter.egolf@heig-vd.ch


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